Ausgangspunkt für eine gezielte Recherche sind Überlegungen zum eigenen Informationsstand: Was weiss ich bereits, wo habe ich Lücken? Ist die Fragestellung bereits klar? Oder muss zuerst recherchiert werden, um die Fragestellung bzw. Problemstellung zu konkretisieren? In dieser Phase sind sowohl Internetrecherchen als auch die Nutzung von Lexika und Handbüchern sinnvoll. Alle zentralen Begriffe eines Themas können in einem Mind Map oder mit anderen Strukturierungstechniken übersichtlich in seine Teilaspekte gegliedert. Notieren Sie sich zu jedem Aspekt passende Ober- und Unterbegriffe und setzen Sie verwandte und synonyme Begriffe dazu. So entsteht eine Wortliste, welche später eine gezielte Recherche erlaubt.
- Lesen Sie mehr zu Strukturierungsmethoden im Werkzeugkasten zum Umgang mit Informationen der Hochschule Luzern
- Lesen Sie mehr zur Suchvorbereitung bei LOTSE – dem Wegweiser zur Literatursuche und Wissenschaftlichem Arbeiten der Universitätsbibliothek Münster
Thema analysieren, Kernbegriffe finden
Wortliste erstellen
Tipps zur Wortliste
Alle wichtigen Begriffe sollten in mehreren Wörterbüchern, Lexika und Handbüchern nachgeschlagen werden. Auch Lehrbücher und Einführungen helfen, um die relevanten Begriffe zu klären und synonyme und verwandte Begriffe in der Wortliste zu ergänzen.
Fachportale im Internet bieten einen guten Einstieg, um sich mit einem Thema vertraut zu machen. Hier wird verlässliche Fachinformation von Fachleuten zusammengestellt.
LOTSE – der Wegweiser zur Literaturrecherche und zum wissenschaftlichen Arbeiten hält weitere Materialien und Hinweise zu Fachportalen bereit.
Wikipedia bietet eine gute Unterstützung bei der ersten Orientierung zu einen Thema und bei der Bestimmung der Suchbegriffe. Doch nutzen Sie diese Quellen nur als Orientierungshilfe. Eine weitere Verwendung der dort gefundenen Informationen ist nicht möglich. Da die AutorInnenschaft anonym ist und die Qualität nicht gesichert, dürfen sie im Hauptteil einer wissenschaftlichen Arbeit nicht zitiert werden.
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