Konferenz und Witness Roundtable

Freitag, 21. April 2017

KONFERENZ

13.00 Uhr                       Begrüssung und Einführung: Rachel Mader

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Wer schreibt wie wessen Geschichte?
Wie lässt sich die Geschichte eines heterogenen und vielgestaltigen Phänomens wie der selbstorganisierten Kunstinitiativen formulieren? Welche Akteure sind befähigt, mit welchen Mitteln über dieses Phänomen zu schreiben?

13.20 – 13.40 Uhr         Jochen Becker (Berlin) – „… to criticize, to contextualize, to organize (Videodokumentation)
13.40 – 14.00 Uhr         Christian Kravagna (Wien) – „Selbstorganisation und Narrationen Schwarzer Geschichte in Museen der USA“  (Videodokumentation)
14.00 – 14.40 Uhr         Diskussion

 

Video

Zusammen, instabil, spontan und engagiert
Inwiefern sind freundschaftliche Nähe, Komplizenschaft oder doch charismatische Figuren, die anreissen und bündeln, zentral für selbstorganisierte Projekte? Wie steht es um das Verhältnis von kurzlebigem Verbund und einer reflexiven, auf Beständigkeit ausgerichteten Tätigkeit, die sich längerfristig um alternative Formen der Arbeitsorganisation kümmert?

14.40 – 15.00 Uhr           Stephan Geene (Berlin) –
„Selbstzweck und Nihilismus. Ein oder zwei Dinge zur angemessenen Antinomie in der Selbstorganisation als Kunst“                         (Videodokumentation)
15.00 – 15.20 Uhr           Annette Maechtel (Berlin) – „Projekt(e)raum: Auflösung von Innen“ (Videodokumentation)
15.20 – 16.00 Uhr           Diskussion

 

Wie verändert künstlerische Selbstorganisation Kunst, ihre Institutionen und die Kulturpolitik?
Selbstorganisierte Kunsträume haben immer wieder für sich in Anspruch genommen, Freiräume zu sein, andere Kunst zu zeigen oder neue Formen künstlerischer Praxis zu ermöglichen, welche in etablierteren Institutionen keinen Platz hätten. Welche Formen künstlerischer Praxis konnten sich im Umfeld selbstorganisierter Szenen besser entwickeln? Können wir Effekt solcher Entwicklungen auf traditionelle Kunstinstitutionen ausmachen und wie hat die Kulturpolitik darauf reagiert?

16.30 – 16.50 Uhr           Elsa Vivant (Paris) – „Les lieux off: avant-gardes artistiques et urbaines“ (Videodokumentation)
16.50 – 17.10 Uhr           Anke Hoffmann (Zürich) – „Kunsträume, work-in-progress“ (Videodokumentation)
17.10 – 18.00 Uhr           Diskussion

Diskussionsmoderationen: Rachel Mader, Peter Spillmann, Andrea Glauser

 

18.00 – 19.00 Uhr           Suppe und Wurst

 

WITNESS ROUNDTABLE
Selbstorganisation in der Schweiz, was heisst das?
Die Abendveranstaltung versammelt Akteur/innen aus der selbstorganisierten Kunstszene in der Schweiz. Im Fokus stehen die Veränderungen in der künstlerischen Selbstorganisation und deren jeweiligen kulturpolitischen Rahmenbedingungen. Was bedeutet Selbstorganisation in und mit Kunst früher und heute? Wie hat sich das Verhältnis von Kulturpolitik, Öffentlichkeit und selbstorganisierter Praxis verändert?

19.00 – 20.30 Uhr
mit
Andreas Niederhauser, Mitinitiant Kunsthaus Oerlikon und Vorstandsmitglied Kunsthaus Aussershil, Zürich
Chris Regn, Co-Leiterin Kaskadenkondensator, Basel
Noah Stolz, Mitinitiant La Rada edizione & spazio culturale, Locarno
Lisa Fuchs, Mitinitiantin o.T. Raum für aktuelle Kunst Luzern
Jérôme Massard, KLAT, Ressources Urbaines, Genf

Moderation: Rachel Mader und Pablo Müller

 

20.30 – open end             Bar und Musik mit Nicola Kazimir.