Call to action
31. Oktober 2008 von Nils
Einige Unternehmen verschicken massenweise Newsletter oder sonstige Emails, in welchen sie den Leser über Neuerungen informieren. Die meisten Email’s provozieren den Kunden aber nicht zu einer Handlung. Um erfolgreiches Email-Marketing zu betreiben, sollte der Leser aber zu einer Handlung animiert werden. Sei dies das Herunterladen einer Dokumentation oder das Ausfüllen einer Umfrage oder Wettberwerb. Um die Kommunikation zwischen dem Leser und den Unternehmen zu optimieren, sind solche Interaktionen notwendig. Für die sogenannten Call to action sind folgende 7.Punkte zu beachten:
- Die richtige Platzierung
Am wichtigsten ist hier, dass der Leser die Handlungsaufforderung direkt auf den ersten Blick sieht. Sobald er “runterscrollen” muss, verliert die Aufforderung an Power. Damit die Aktion auch wirklich durchgeführt wird, muss man diese teilweise wiederholen.
- Die richtigen Worte
In kurzen Sätzen soll der Kunde erfahren, was er tun soll. Bsp: Informieren sie sich jetzt…
- Die richtige Formatierung
Dem Leser soll sofort klar sein, was er macht. Deswegen soll der Link gekennzeichnet werden, damit der Leser direkt darauf klicken kann.
- Verwendung von Buttons & Co.
Der Text soll mit Grafiken aufgelockert werden und damit den Kunden direkt ansprechen. Mit den entsprechenden Symbolen kann eine deutlich höhere Klickrate erreicht werden.
- … aber nicht ausschliesslich
Grafiken sollen aber immer nur Ergänzungen zum Text sein. Die Handlungsaufforderung müssen auch ohne Grafiken verständlich sein.
- Künstliche Verknappung
Der Empfänger soll dazu verleitet werden sofort auf den Link zu klicken. Sei dies durch einen Gutschein der nur wenige Tage gültig ist oder dass ein Angebot beinahe ausgebucht ist.
- Testen, testen, testen
Durch das Testen unterschiedlichster Buttons, Grafiken und Textarten und Grössen kann man herausfinden, welche Art den Empfänger am meisten anspricht und zur Handlug verleitet.
Wenn man diese Punkte betrachtet, sollte man in der Lage sein einen grossen Teil der Leser, zu einer Aktion zu bewegen. Möglicherweise interessiert sich der Leser heute nicht für die auszuführende Handlung, da ihn das Thema nicht interessiert. Aber beim nächsten Newsletter mit einer solchen Call to action Funktion wird er dieser Aufforderung folgen. Die optimale Lösung gibt es hier nicht, man mus sie selber für sich und seine Leser finden.
Call to action: Sieben Empfehlungen für eine bessere Response
3 Reaktionen zu “Call to action”
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Ich verstehe den dritten Punkt nicht so ganz. Was ist eine “richtige Formatierung” denn genau? Hier wird nur von einem gekennzeichneten Link gesprochen, was noch? Und was bedeutet “dem Leser soll sofort klar sein, was er macht”?
Das ist so gemeint, dass man denn Link kennzeichnen soll. D.h. mann kann diesen farblich hervorheben oder sonst irgendwie kennzeichnen. Dem Empfänger soll gleich auf den ersten Blick klar sein, dass es sich hier um einen Link handelt. Er sollte nicht durch Zufall auf den Link stossen sondern der Link sollte gleich optisch ins Auge stechen. Klar?
Ja danke…jetzt ist mir alles klar.