Das Erfahrungskurvenkonzept wurde in den sechziger Jahren von dem Beratungsunternehmen Boston Consulting Group (BCG) entwickelt. Empirische Daten aus der rasant wachsenden chemischen und elektronischen Industrie zeigten regelmässig starke Preisrückgänge bei gleichzeitig stabilen Umsatzrenditen. Dieses Phänomen wurde damit begründet, dass die Kosten im Zeitverlauf ähnlich fallen müssten wie die Preise. Diese Überlegung führt zu der von Bruce Henderson formulierten Kernaussage des Erfahrungskurvenkonzeptes: „Die in der Wertschöpfung eines Produktes enthaltenen Kosten scheinen um 20-30% abzufallen, mit jeder Verdoppelung der kumulierten Produkterfahrung“. Der folgende Artikel zeigt, warum das Erfahrungskurvenkonzept funktioniert und welche Strategieempfehlungen mit Hilfe der Erfahrungskurve abgeleitet werden können.
Das Konzept…
Der Artikel von Prof. Dr. Thomas Rautenstrauch und Stefan Hunziker ist bei WEKA Finanzen erschienen.
Für das IFZ, Stefan Hunziker, Dozent und Projektleiter, MAS Controlling

