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Der kletterbegeisterte Stanser Pius Theiler entwickelte an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur eine mobile Zwischensicherung

Oktober 4th, 2011 | onlinehslu | Keine Kommentare |

 

Pius Theiler sorgte mit seiner Pi Cam am Europäischen Wettbewerb für Nachwuchsforschende in Helsinki Ende September für grosses Aufsehen. Gleich mit vier Preisen wurde die von ihm entwickelte mobile Zwischensicherung für den Klettersport bedacht.  Einer der wichtigsten ist der erste Preis für Nachwuchswissenschaftler, der mit 7000 Euro dotiert war. Theiler war damit der erfolgreichste unter den 134 Teilnehmenden aus 37 Ländern.

Passionierte Kletterer wissen es: Zwischensicherungen werden dort angebracht, wo es keine vorinstallierten Fixpunkte gibt. In der Regel handelt es sich dabei um Klemmkeile, die in Spalten gezwängt werden. Für vorstehende Strukturen aber, wie Felsrippen oder Schuppen gab es bisher nichts. Die Pi Cam, die Theiler entwickelte, klammert sich nun wie eine Hand an die steinigen Ausbuchtungen.

Für die Entwicklung der ersten beiden Prototypen durfte der 19-jährige Nidwaldner die Infrastruktur der Hochschule Luzern – Technik & Architektur nutzen, wo er mit einer speziellen Software Deformations- und Belastungstests an der Pi Cam durchführte. Für den zweiten Prototypen erhielt er vor wenigen Monaten den Sonderpreis der Stiftung «Schweizer Jugend forscht», was ihn schlussendlich zur Teilnahme in Helsinki berechtigte.

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