Audience+: Museen und das partizipative Web

Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern, gefördert durch die KTI

Workshop IV: Der Besucher als Autor (im schönen Ballenberg)

Juli 15th, 2010 | axelvogelsang | 1 Kommentar |

Der vierte Workshop des Projekts Audience+ fand am vergangenen Montag im Freilichtmuseum Ballenberg statt. Thema: der Besucher als Autor. Es ging also um den Umgang mit so genanntem User Generated Content (UGC). Besucher von Museen generieren konstant Inhalte. Das Brooklyn Museeum zum Beispiel macht sich dies zu Nutze indem es Bilder, Videos, Texte, etc… in den Communitybereichumleitet oder von dort zu den entsprechenden Plattformen verlinkt. In unserem Workshop ging es jedoch viel eher darum, wie man zielgerichtet Inhalte mit Hilfe der Besucher generiert.

Pferde auf dem Ballenberg

Arbeit und Vergnügen: Nach der Vormittagssession gings mit der Pferdekutsche zum Mittagstisch

Workshop Aufbau
Die Workshopteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und in mehreren Schritten an das Thema herangeführt:

    1. Ein Thema aussuchen: z.B. Gruppe A. Umbau eines Museums, Gruppe B. Aktivierung der Sammlung, Gruppe C. Jahresthema eines Museums
    2. Ziele formulieren: z.B. A. Besucher generieren trotz Umbau, B. Emotionale Bindung zur Sammlung aufbauen, C. mediale Aufmerksamkeit erhöhen
    3. Massnahmen (allgemein formuliert, noch nicht auf Social Media Media ausgerichtet): z.B. A. Besucher adoptieren Teil der Sammlung, B. Geschichten zur Sammlung generieren, C. Kooperationen mit geeigneten Mediapartnern. Konkret forderten wir drei Massnahmen ein: 1. Eine Schulklasse generiert Inhalte, 2. Das Museum berichtet, 3. UGC durch die Online Community
    4. Umsetzung auf Social Media Plattformen: z.B.: A. Blog, welches über die Umbauarbeiten berichtet, B. Studenten produzieren Inhalte bezüglich Sammlungsobjekten, die dann vom Museum gebloggt werden, C. Plattform für Erlebnisberichte
    5. Reflektion: wo liegen die Probleme einer solchen Umsetzung

Obwohl für die einzelnen Aufgaben nie mehr als 15-30 Minuten Zeit war, zeigte sich, dass der Ablauf doch sehr spannende Ergebnisse generierte. Es bestätigte sich dabei einmal mehr, dass man noch immer am Besten über die Inhalte zu den Tools gelangt – eigentlich banal, aber nicht immer selbstverständlich.

Abgelegt unter: Workshop


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